ALFRED CORDES

SCHRIFTSTELLER

Die Uhr der Skythen

Fokko van Steen, ein Mensch mittleren Alters, ausgestattet mit einem guten Herzen und einer sympathischen Naivität, also jemand, der in einer hochzivilisierten Gesellschaft nicht unbedingt geschmeidig zurechtkommt, erwacht am frühen Morgen des Neujahrtages in einem Müllcontainer. Als er sich zugerechtgefunden hat, erkennt er, daß er wesentliche Teile der Silvesternacht in einem Bett aus ausgedienten gymnasialen Lehrmitteln verbracht hat, zwischen naturwissenschaftlichen Lehrbüchern, alten Schülerarbeiten und allerlei technischen Apparaturen. In einem Karton finden sich Brille, Federmappe, Tabakspfeife und Schlüsselbund: vermutlich die spezielle Hinterlassenschaft eines Studienrates. Dazu eine Art Tagebuch des Pädagogen – und so etwas wie ein vornehmes Zigarrenkästchen.
In diesem Kästchen liegt ein kunstvolles Gerät, welches sich bald als eine einzigartige Uhr entpuppt, eine Uhr, mit der man, wenn man sie öffnet und in Gang setzt, nicht mehr und nicht weniger bewirkt, als daß die Zeit anhält. Nichts geht mehr, nichts bewegt sich, nichts regt sich mehr, der Träger dieser Uhr allerdings kann sich mühelos in der stillstehenden Zeit bewegen. Das eröffnet unglaubliche Möglichkeiten und Erfahrungen, denen sich Fokko van Steen erstaunt und amüsiert hingibt. Das daraus auch Schwierigkeiten erwachsen, Begehrlichkeiten und weitere unschöne Umstände, versteht sich gewissermaßen von selbst.

 

 

 

Die Uhr der Skythen

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Edition Calamus










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