ALFRED CORDES

SCHRIFTSTELLER

Klaras Nachtkleid

Als der Schriftsteller Justus Vogt die Trauerrede am Grab seines besten Freundes spricht, ist ihm plötzlich dessen Name nicht mehr gegenwärtig. Eine Kleinigkeit. Vogt schiebt den spontanen Ausfall auf die Umstände – auf seine Trauer.
Aber Justus Vogt muß begreifen, daß etwas in ihm in Unordnung geraten ist. Er vermutet eine Schaffenskrise, die er als Vorstufe einer neuen Produktivität deutet. Phasen gesteigerter Klarheit und Euphorie wechseln ab mit immer längeren Abschnitten einer ängstigenden Verwirrung.
Er flüchtet. Vogt begibt sich zurück in die Landschaft seiner Kindheit, lebt und arbeitet auf dem Bauernhof, der den Eltern seines verstorbenen Freundes gehört, und hier kommt es zu einer zarten Liebesgeschichte. In Klara, der geistig behinderten Schwester des toten Freundes, entdeckt er etwas, was seinem eigenen Zustand verwandt ist. Eine sprachlose Sympathie führt beide zusammen.

Klaras Nachtkleid visiert Abgründe an, die sich unter der dünnen Decke der Normalität verbergen. Von einem Tag auf den anderen kann sich die Wirklichkeit verändern, in der wir uns bislang sicher und ungeniert bewegt haben. Und unversehens ist nichts mehr, wie es war.

 

 

 

Klaras Nachtkleid

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