ALFRED CORDES

SCHRIFTSTELLER

Schattenleben

Croll besucht seinen Freund Altenschwend in der Geschlossenen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses. Sie nehmen voneinander Abschied, und Croll begibt sich auf eine Wanderung in die Landschaft, die er aus dem vergitterten Fenster der Anstalt wie eine Vision erblickt. Es ist der Beginn einer Reise, bei der sich die Umrisse der Wirklichkeit immer mehr aufzulösen scheinen. Croll verdingt sich als Knecht auf einem abgeschiedenen Hof und taucht in eine archaische, spracharme Welt ein. Irgendwann flieht er aus der Einsamkeit des Landlebens in die Einsamkeit des Schreibens, driftet in allerlei unsichere Beziehungen, versinkt in einer Gruppe gesellschaftlicher Randexistenzen, erhebt sich in das nervöse Geflecht einer großstädtischen Kunstszenerie, und seine seltsam irreale Reise findet zuletzt in etwa dort ihr Ende, wo sie begonnen hat.

Eine brüchige, fragwürdige Welt voller Doppelbödigkeiten entsteht im Bewußtsein des Lesers. Über ihr liegt so etwas wie ein mythischer Bann, denn ihre scheinbar auf Vernunft gegründete Ordnung ist ständig von Einbrüchen des Irrationalen bedroht.

 

 

 

Schattenleben

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